Samstag, 5. Dezember 2015

Open Face Chèvre Burger


Open Face Burger sieht man eigentlich kaum. Open Face bedeutet dabei nichts anderes, als dass sich das Patty nicht in einem Burger-Bun befindet oder bestenfalls lediglich auf der Bun-Unterhälfte serviert wird.

Und genau so einen Burger ohne Brötchen gibt es heute - also so ziemlich low carb:

  • Rinderhack zu kleinen, aber etwas dickeren und vor allem lockeren Patties von knapp 90 g je Stück geformt und von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer gewürzt
  • eine Rolle Ziegenkäse in so viele Scheiben geschnitten, wie zuvor Patties geformt wurden diese Ziegenkäsescheiben mit Bacon bzw. hier Pancetta umwickelt und mit Piment d'Espelette gewürzt.

Der Käse kam auf einer Zedernholz-Planke zunächst über die Glut und wurde anschließend in den indirekten Bereich gezogen. Nun wurden die Patties aufgelegt und über direkter Hitze angegrillt. Nach dem Wenden, wurden die Pancetta-Ziegenkäse-Scheiben auf die Patties gesetzt. Nachdem auch die andere Seite angeröstet war, wurden die Patties bei indirekter Hitze weiter gegart, bis sie etwa medium waren. Zwischenzeitlich wurden weitere Pancetta-Scheiben über direkter Hitze knusprig geröstet.

Die fertigen Patties wurden schließlich auf einem kleinen Bett von Feldsalat serviert - begleitet von den Pancettascheiben.







 Garpunkt: saftig!
Das Open Face-Konzept ging perfekt auf: ich habe kein Brötchen vermisst. Das Rezept ist hervorragend geeignet als Vorspeise wie auch für den Low Carb-Bereich. Voraussetzung ist allerdings, dass man die Patties nicht übergart - aber das sollte man ohnehin nie. Geschmacklich toppen kann man das ganze noch, indem man etwas milden und hochwertigen Balsamico über die Patties und den Ziegenkäse träufelt. Diese Variante wird es definitiv jetzt öfter geben!

Samstag, 14. Februar 2015

Bacon & Egg Burger - das Ende einer Ära!


Ein Burger mit crossem Bacon und Spiegelei ist eigentlich nichts besonderes. Für mich schon, denn ich hatte seit Ende der 90er Jahre eine Eierallergie, die sich neuerdings so sang- und klanglos von mir verabschiedet hat, wie sie damals aufgetreten war. Und daher war nun eben genau so ein Burger an der Reihe, mit dem ich mich selbst offiziell am Ende jener Ära als geheilt entlassen habe!

Die Zusammensetzung sollte einfach sein: Bacon wurde in einer gusseisernen Pfanne auf dem Seitenbrenner gebraten. Im in der Pfanne verbliebenen Bacon-Fett wurden die Spiegeleier gebraten, während die Patties auf einer Griddle aufgelegt wurden. Nach dem Wenden wurden die Patties mit einer Scheibe Cheddar, Bacon und dem Spiegelei belegt. Dann wurden die Burger-Bun-Häften auf der Griddle angetoastet. Die untere Bun-Hälfte wurde mit einer einfachen Sauce (3 EL Mayonnaise, 1 EL Ketchup, 1 EL Senf, Salz und Pfeffer) bestrichen und schließlich mit dem Pattie belegt, bevor dann schließlich die obere Bun-Hälfte drauf kam.











Wie heißt es so schön: Burger gehen immer! Um so schöner, dass jetzt auch Burger mit Eiern immer gehen! :-)

Samstag, 6. September 2014

Schaumburger


Von der wurstbasierten Schaumburger Rolle ist es eigentlich nur ein kleiner Schritt zum Schaumburger, der selbstverständlich nichts, aber auch gar nichts mit Schaum zu tun hat. Die Bratwurst wird hier bei durch einen Burger und der Tortilla durch ein Burger-Brötchen ersetzt. Ansonsten bleibt es bei den üblichen Zutaten, als da wären Rucola, Honig-Senf-Sauce und süß-scharf gewürzte Ananas. Außerdem kam beim Schaumburger noch eine Scheibe Käse drüber, denn ein Burger ohne Käse ist irgendwie kein richtiger Burger.

Wir grillen uns also ein paar Burger-Patties nebst Ananas, die dann schließlich auf dem Pattie abgelegt wird.
Das ganze wird dann mit Käse belegt. Nachdem der Käse etwas angeschmolzen ist, kommen die Patties auf die angerösteten Brötchen-Unterseiten, die zuvor mit etwas Rucola belegt wurden. Auf das Pattie kommen schließlich ein Klecks Honig-Senf-Sauce und die angeröstete Brötchen-Oberseite.
Hier die fertigen Schaumburger - kombiniert mit ein paar Fishstick-Burgern:
Und zu guter Letzt der Schaumburger solo:
Eine schöne Alternative zur Schaumburger Rolle, wenn man statt auf Wurst mal Lust auf Burger haben sollte. Und auch ansonsten eine schöne Abwechslung, wenn man mal eine süß-pikante Note in einen Burger hinein bringen möchte.

Samstag, 12. Juli 2014

Fishstick Burger


Heute gab es mal wieder einen meiner Lieblings-Burger: den Fishstick Burger. Und ja: der wird tatsächlich aus Fischstäbchen gemacht! Diese werden im Grill auf einer Griddle (auf einem normalen Grillrost funtioniert es auch ganz gut, erfordert aber etwas mehr Geschick beim Wenden) von beiden Seiten angebraten, zu je drei Fischstäbchen mit einer Scheibe Käse und Gurken belegt. Während dessen werden die Brötchen auf den Schnittseiten leicht angeröstet.

Auf jede Schnittseite der Brötchen kommt dann die folgende Fishbuger-Sauce:

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2-3 EL Mayonnaise
1 TL Gurkenrelish
1 TL Senf
1 TL Ketchup
mit Salz und Pfeffer abschmecken

Die obere Brötchenhälfte wird nun auf die Fischstäbchen gesetzt. Die untere Brötchenhälfte wird mit Rucola belegt. Nun kommen die Fischstäbchen-Patties auf die untere Brötchenhälfte und fertig!









Wie bereits erwähnt: das ist einer meiner Lieblings-Burger! Da passt alles hervorragend zusammen, und leicht zu machen ist er auch.

Samstag, 28. Juni 2014

Bacon-Onionring-Burger mit Sriracha-Mayo-Sauce


In den amerikanischen Grill- und BBQ-Foren war in letzter Zeit häufig eine neue Idee zu bewundern: Bacon-Onionrings. Das sind Zwiebelringe, die mit Sriracha-Sauce bestrichen und dann in Bacon eingewickelt werden. Bacon und Zwiebeln passen ja auch gut zu Burgern - also warum nicht einfach beides miteinander kombinieren?

Der weitere Aufbau ist einfach gehalten: Eisbergsalat, Tomatenscheiben, ein mit Salz und Pfeffer gewürztes Burger-Patty, das nach dem Wenden mit Käse belegt wurde. Auf die Brötchenhälfte kam eine Sriracha-Mayo-Sauce, die sich wie folgt zusammensetzt:

2 EL Mayonnaise
1 TL Sriracha
1 TL Ketchup
1 TL Relish
1 Prise Zucker.

Los geht's!